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Freitag, 6. Mai 2011

Musik ohne Noten

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, der wird auch das ein- oder andere Mal die Suche bei Google verwenden.
Hier stößt man nicht nur auf meine Beiträge, Webseiten und Blogs, sondern auch auf viele Umschreibungen und Diskussionen über das Thema Musik ohne Noten.

Eine Umschreibung hat mir besonders gut gefallen und diese möchte ich hier jetzt einmal zitieren.
Quelle: www.sumodehouse.com/musiker-ohne-noten.html
In der Regel hat ein Musiker eine gewisse Zeit des Lernens hinter sich. IN dieser Zeit beginnt man zunächst mit der theoretischen Musik und diese beginnt man dann, auf ein Instrument, manchmal auch auf mehrere, umzusetzen. Irgendwann beherrscht man dieses Instrument in einer gewissen Perfektion und kann damit sich selbst und anderen Freude bereiten. Instrumente können zum alleinigen Vortrag, aber auch zum Musizieren in einer Gruppe, vom Duo über eine größere Band bis hin zum Orchester gespielt werden.
Nun gibt es aber auch jene Musiker, die ein Instrument erlernen können, ohne jemals eine Note definiert zu haben, ohne etwas über Harmonielehre gehört zu haben oder andere theoretische Kenntnisse in der Musik erworben zu haben. Sie nehmen sich ein Instrument und probieren aus, wie etwas klingt; Griffe auf der Gitarre werden zum Beispiel ohne Noten niedergeschrieben, sondern mit einer bestimmten stilisierten Schrift, die die Finger am Bund mit Punkten markiert. Diese Tabs können den Weg zum perfekten Gitarrenspiel durchaus möglich machen; allerdings niemals ohne musikalisches Gehör, nicht ohne Fleiß und eine Menge Übung. Irgendwann gehen die Griffe und die Harmoniefolgen so in Fleisch und Blut über, dass man vom Musiker, der das alles in einer Schule gelernt hat, keinen Unterschied mehr feststellen kann. Auch das Singen zum eigenen Spiel kann von diesen Musikern ohne Noten erlernt werden.
Ein Beispiel aus der Musikgeschichte ist der unvergessene und von vielen verehrte Ray Charles. Dieser erblindete mit sieben Jahren, erlernte aber dennoch das Klavierspiel und schaffte es, eine große Karriere – trotz Handicap – zu leben. Er wurde auf der Bühne eins mit der Musik und beherrschte das Klavier virtuos, obwohl er keine Noten sehen und daher auch nicht lesen konnte.

Dafür gibt es von mir den Daumen hoch.

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