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Freitag, 23. Juli 2010

Didgeridoo-Workshop mit Klaus Hempel

Ich habe einen Artikel im Internet gefunden. Mit Hilfe von Google und den richtigen Suchbegriffen "Musik ohne Noten" . Es ist ein ähnlicher Bericht, wie der zum Thema musikalische Früherziehung!
Dieses Gebiet der Autodidaktik beschäftigt mich besonders, da es doch immer wieder unser eigendliches Leben beschreibt und wiederspiegelt. Nun möchte ich Ihnen/Euch diesen Bericht nicht vorenthalten und zitiere ihn von der Internetseite http://www.grabbe-gymnasium.de/

Detmold (isa). Nachmittags um 16 Uhr brennt im Klassenraum der 7 k Licht. Später Unterricht wegen der Schulzeitverkürzung? Mitnichten. Die Schüler des Grabbe-Gymnasiums sind gerne in ihrer Freizeit in der Schule, denn ein Didgeridoo-Workshop steht auf dem Programm. An einem Nachmittag bauen sie sich ihre Instrumente und lernen außerdem, darauf zu spielen.
Klaus Hempel aus Blomberg leitet den Workshop und hat sich selbst vor einigen Jahren das Didgeridoo-Spielen beigebracht. Nun möchte er sein Wissen und die Faszination mit anderen teilen und bietet so Didgeridoo-Workshops an. "Es ist Musik ohne Noten, die einfach aus dem Bauch heraus kommt, und das macht Spaß", erklärt er seine Motivation.
Die Teilnehmer des Workshops lauschen dem Profi gespannt. Sie haben alle ein selbst gebautes Didgeridoo auf dem Schoß, das lediglich aus einem Abflussrohr und einem Mundstück aus Bienenwachs besteht. Nun versuchen sie, ihrem Didgeridoo Töne zu entlocken. "Eigentlich braucht ihr nur sehr wenig Luft, um das Didgeridoo zu spielen. Ihr müsst es immer am Mund behalten und einen Grundton haben", erklärt er. Die Schüler versuchen, seine Anleitung umzusetzen, und üben in Gruppen in Nebenräumen weiter.
"So schön unkompliziert"
Mirjam Düben
"Diese Musik ist so unverfälscht und noch immer so, wie die Natur sie gegeben hat", schwärmt Lara Wind aus der Jahrgangsstufe 12. "Es ist so schön unkompliziert, und man kann einfach drauf los spielen!", ergänzt Mirjam Düben aus der Klasse 7 k.
Monika Rey, Klassenlehrerin der 7 k, hat den Workshop organisiert und berichtet: "Es geht darum, den Schülern auch nach dem Unterricht noch interessante Projekte anzubieten. Zunächst war die Idee ein Klassenprojekt - jetzt sind solche Projekte offen für alle."
Am Anfang hatten Eltern ihr Können in Workshops für die Schüler angeboten - so gab es beispielsweise einen Kalligraphie-Workshop oder einen japanischen Sushi-Abend. Nun steht Didgeridoo auf dem Programm, und einige Eltern nehmen selbst daran teil.
Die Idee des Projektes geht auf, denn die Schüler verbinden mit ihrer Schule so nicht nur Lernen und Arbeit, sondern auch Freizeitgestaltung mit Freunden. Mittlerweile haben alle Teilnehmer ihrem Didgeridoo die ersten "richtigen" Töne entlockt. "Das ist wirklich anstrengend", berichtet ein Junge aus der 7 k. Klaus Hempel erklärt ihm: "Du musst das Didgeridoo immer am Mund lassen und durch die Nase Luft holen." Die drei Stunden am Nachmittag vergehen wie im Flug. Am Ende sind alle fasziniert von den Urinstrumenten und freuen sich, zu Hause weiter üben zu können.
LZ vom 28. November 2006

1 Kommentar:

  1. Ha, ha! Das ist aber schon lange her! =)
    Verrückt!

    Schöne Grüße,
    Lara Wind

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